Teriyaki Sauce - selber machen – Die nussig-glänzende Gourmet-Variante
Diese Teriyaki-Sauce besticht durch ihre komplexe Aromenstruktur. Durch das vorherige Andünsten von Ingwer und Knoblauch in einer Mischung aus Speise- und Sesamöl werden die ätherischen Öle perfekt freigesetzt. Der Clou sind die in der Guss-Pfanne vorab gerösteten Sesamsamen, die für einen nussigen Crunch und eine edle Optik sorgen. Eine Sauce, die durch ihre Textur und den feinen Karamellgeschmack überzeugt.
Zuerst schälst du die halbe Knoblauchzehe und das ebenso große Stück Ingwer. Da wir diese später im Ganzen entfernen, musst du sie nicht fein hacken.
½ Knoblauchzehe /1 Stück frischen Ingwer (ca. 2 cm Länge)
Zubereitung:
Nimm eine kleine Harecker Guss-Pfanne und röste die Sesamsamen ohne Fett bei mittlerer Hitze kurz an, bis sie goldbraun duften. Stelle sie beiseite.
1-2 EL geschälte Sesamsamen (optional)
Gib nun das Speiseöl und das Sesamöl in deinen Harecker Guss-Stieltopf und dünste den Ingwer sowie den Knoblauch leicht darin an.
1 EL hochwertiges Speiseöl (Rapsöl oder Erdnussöl) /1 EL Sesamöl
Füge den braunen Zucker hinzu und lass ihn unter ständigem Rühren schmelzen.
50 g Brauner Zucker
Gieße nun vorsichtig mit Mirin, Sojasauce und Sake auf. Lass die Sauce bei mittlerer Hitze einköcheln, bis sie die gewünschte sirupartige Konsistenz erreicht hat. Rühre dabei regelmäßig um, damit sich alle Karamellanteile auflösen. Zum Schluss rührst du die gerösteten Sesamsamen unter.
150 ml Sojasauce /150 ml Mirin (japanischer Reiswein) /50 ml Sake
Anrichten und Servieren:
Entferne die Ingwer- und Knoblauchstücke mit einer Küchenzange. Lass die Sauce kurz abkühlen, wobei sie noch etwas dickflüssiger wird. Serviere sie warm zu Fleisch- oder Fischgerichten oder fülle sie für die spätere Verwendung in ein Glas ab.
TIPP: Sauce auf Vorrat machenJa, das ist sogar sehr empfehlenswert! Die Sauce ist durch den hohen Zucker- und Salzgehalt der Sojasauce sowie den Alkoholgehalt von Mirin und Sake sehr gut konserviert.
Haltbarkeit: In einem sauberen, luftdicht verschlossenen Schraubglas hält sich die Sauce im Kühlschrank problemlos 4 bis 6 Wochen.
Anwendung: Wenn du sie auf Vorrat hast, wird aus einem schnellen Feierabend-Gericht im Handumdrehen ein Gourmet-Essen. Einfach die kalte Sauce kurz mit in die Pfanne geben, sie verflüssigt sich bei Wärme sofort wieder.
Achte beim Abfüllen darauf, dass das Glas wirklich sauber (am besten mit kochendem Wasser ausgespült) ist. Den Ingwer und Knoblauch solltest du vor dem Abfüllen unbedingt entfernen.