Bayerische Schmankerl

Rezepte Bayerische Schmankerl

Bayerische Schmankerl sind kein spezielles Gericht, sondern sind ein besonderer Leckerbissen. In der bayrischen Küche sind bodenständige Gerichte angesagt, welche ihren Ursprung im bäuerlichen Leben haben. Charakteristische bayerische Schmankerl sind Fleisch- und Bratengerichte, welche mit Kartoffeln oder Knödel serviert werden. Auch Knödelgerichte und Mehlspeisen sind sehr häufig auf den Tellern der Bayern zu finden.

Besonders bei dem beliebten Oktoberfest in München gehen jedes Jahr Tausende bayerische Schmankerl über den Tresen. Hier wird auf Tradition gesetzt, auch was die entsprechende Kleidung betrifft. Sehr beliebt sind die bayrischen Weißwürste verbunden mit einem zünftigen Weißbier. Am besten schmecken die heißen Weißwürste in Verbindung mit einer reichlichen Portion von süßem Senf und einer frischen Breze. Für die Menschen außerhalb von Bayern ist dieses Gericht etwas ungewöhnlich, doch wer einmal in dieser Region ist, sollte unbedingt die Weißwürste einmal probiert haben.

Bayerische Schmankerl haben sich im Laufe der Jahre immer wieder etwas geändert oder neue Gerichte wurden erfunden. In den Jahren um 1900 waren besonders Gerichte aus Schweinefleisch beliebt und an vorderster Front stand das Spanferkel. Es wurden sogar die Innereien verwendet. In alten Kochbüchern sind auch Gerichte aus Euter, Kalbsfüßen oder Kalbskopf zu finden. Diese Zutaten wurden besonders in der Armen-Leute-Küche verwendet.

Bayerische Schmankerl sind heutzutage beispielsweise eine Leberknödelsuppe. Sehr häufig bestellt wird in den Lokalen ein Schweinsbraten mit Semmelknödeln und Krautsalat. Das Gericht ist relativ einfach zuzubereiten. Das Schweinefleisch wird entsprechend gewürzt, angebraten und im Anschluss bei 160 Grad für 90 Minuten in dien Backofen geschoben. Der fertige Schweinebraten und die Knödel werden je nach Geschmacksrichtung mit Rot- oder Sauerkraut serviert. Bayerische Schmankerl sind auch Leberkäse mit Kartoffelsalat. Die Zubereitung ist denkbar einfach, denn es muss nur der Leberkäse angebraten werden und es wird mit gewünschten Beilagen serviert.

Wer ein echtes bayrisches Lokal besucht, wird sich über einige Begriffe auf der Speisekarte wundern. So ist ein Böfflamott ein einfacher Rinderbraten und hinter Obatzda versteckt sich eine bayerische Käsespezialität. Wer sich Reiberdatschi bestellt, bekommt Kartoffelpuffer zum Essen. Besonders verwirrend ist der Begriff Bauernseufzer. In diesem Fall bekommt der Gast eine geräucherte, grobe Bratwurst. Bayerische Schmankerl verbergen sich sehr häufig hinter bayrischen Begriffen. Wer in einem Lokal ein Essen bestellt, sollte bei Unklarheiten lieber den Kellner fragen, was am Ende serviert wird. Die bayrischen Speisen werden in ähnlicher auch in anderen Bundesländern gereicht, denn bei diesen Gerichten wird von der deutschen Küche gesprochen

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