Wurde im althochdeutschen ein MEZZIR oder ein MAZSAHS gewünscht war man wohl gerade beim Essen, denn es wurde nach einem Speiseschwert verlangt! Dieses Speiseschwert änderte im Laufe der Zeit nicht nur seinen Namen sondern auch die Materialien aus denen es gefertigt wurde und wird!

Als 1938 an der Leibniz Uni Hannover das erste Mal mit Keramik als Schneidstoff experimentiert wurde ahnte man wohl nicht, dass im 21. Jahrhundert das Keramikmesser ein Stahlmesser ersetzen würde. Schwärmen die Verbraucher von der extremen Schärfe, der Härte und der Geruchtsneutralität des Messers  so sprechen die Ökonomen vom Verzicht auf Schwermetalle, hohe Verschleißfestigkeit und Wärmehärte.  

In der Küche ist es für die Meisten nicht mehr wegzudenken. Das Zwiebel- oder Knoblauchschneiden wird jetzt nicht mehr begleitet von der Zitronenreinigung für das Messer da es komplett geruchs- bzw. geschmacksneutral ist. Säuren – wie die von der eben erwähnten Zitrone – können ihm ebensowenig etwas anhaben, da es korrosionsbeständig ist. Das Keramikmesser ist extrem scharf so lassen sich beispielsweise Kürbis oder Quitten einfach zerteilen, Fleisch hauchdünn schneiden und Knochen problemlos zerteilen.

Zu guter Letzt möchte ich mit dem Gerücht ein Keramikmesser könne nicht geschliffen werden, aufräumen. Es ist durchaus möglich diese Messer – auch wenn es nicht nötig ist – schleifen zu lassen, wenn auch nicht von einem Leihen sondern vom Fachmann.

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Keramikmesser Set

 
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